REVIEW: Kurt Vile „(watch my moves)“

Hit-Album: Kurt Vile, ehemaliger Gitarrist von The War On Drugs, läutet mit „(watch my moves)“ bereits jetzt den Sommer ein.

Wie schön muss es sein, die komplette Welt im Kopf zu haben? Vor allem, wenn die Pandemie einen dazu zwingt, zuhause bleiben zu müssen. Kostprobe gefällig? Als Musiker ist Kurt Vile an den unterschiedlichsten Ecken und Enden unseres Planeten gewesen, hat verschiedene Kulturen und Menschen kennengelernt und derart viele Eindrücke gesammelt, dass er immer wieder darauf zurückgreifen kann, und zwar unabhängig von dem Ort, an dem er sich gerade physisch befindet. Obwohl „(watch my moves)“ vorrangig in seinen eigenen vier Wänden entstand, klingt das Album gelöst, frei und unbegrenzt. Aus folkig-elektronischen und psychedelisch-rockigen Einflüssen strickt Vile eine klangliche Hängematte, in die man sich als Hörer*in nur allzu gern legen möchte, um die Seele baumeln zu lassen. Mühelos gelingt es dem 42-Jährigen, seine Tracks von innen heraus strahlen zu lassen. Schließlich scheint immer irgendwo die Sonne, man muss nur dafür sorgen, seine Gedanken genau dahin auf die Reise zu schicken. „(watch my moves)“ ist das Ticket für jenes Vorhaben.


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