Was gibt es Neues auf dem Musikmarkt und inwieweit lohnt es sich, ein Ohr zu riskieren? Unsere Albumbesprechungen helfen bei der Entscheidung.
REVIEW: Phoebe Bridgers „Lost Weekend“
Ein rundum nahbares Album mit schönen, wenngleich wehmütigen Klängen: „Lost Weekend“ von Phoebe Bridgers. Phoebe Bridgers ist nicht nur ein Drittel von Boygenius (an der Seite von Lucy Dacus und…
REVIEW: Overmono „Pure Devotion“
Bewährtes trifft auf Mut zur Erneuerung: Mit „Pure Devotion“ liefern Overmono ein elegantes Zeugnis dafür ab, wie man nach überschwänglichem Lob selbstbewusst die eigene Karriere vorantreibt, statt in Stillstand und…
REVIEW: Arca „XXXXX“
Wie ein Komet schlägt Arcas „XXXXX“ aus dem Nichts in die Musikbranche ein und hinterlässt einen avantgardistischen Krater, in dem es viel zu entdecken gibt. Die venezolanische Musikerin, Produzentin und…
REVIEW: The Strokes „Reality Awaits“
Mit einem Zwinkern, aber auch einem Tränchen im Auge, versuchen The Strokes auf „Reality Awaits“ der eigenen Endlichkeit zu begegnen. Ein paar Dinge im Leben sind gewiss, zum Beispiel, dass…
REVIEW: Lido Pimienta „Caribenya“
Ein Reigen der Euphorie, der alle Schatten verdrängt: Lido Pimientas „Caribenya“ ist in erster Linie eine Feier ihres kulturellen Erbes trotz aller Widrigkeiten. Letztes Jahr erschien mit „La Belleza“ ein…
REVIEW: Eartheater „Heavenly Body: If I’m the Bottle You’re the Message“
Eine ungeschönte, radikale Auseinandersetzung mit der Perinatalzeit: Auf „Heavenly Body: If I’m the Bottle You’re the Message“ reflektiert Eartheater die Komplexität des Elternwerdens. Schwangerschaft und Geburt gehören zu den archaischsten…
REVIEW: Jack White „Frozen Charlotte“
Jack Whites „Frozen Charlotte“ ist kein einfaches Brett von einem Album, sondern eine ganze Armada davon. Doch statt uns die Sicht zu verstellen, räumt die Platte mit all den anderen…
REVIEW: Madonna „Confessions II“
Ob kalkuliert oder nicht: Madonna gelingt mit „Confessions II“ das, was sich viele erhofft haben. Sie schafft ein Sequel, das die Dynamik des Vorgängers aufgreift und mit noch mehr Beats…
REVIEW: LNA „I CAN SEE IT ALL“
LNA sagt der Langeweile im Musikbusiness den Kampf an und überzeugt auf «I CAN SEE IT ALL» mit spannenden Klangexperimenten. Wir hören niemals auf zu lernen. Es ist ein lebenslanger Prozess,…
REVIEW: ionnalee „ionnalee’s MOUTH OF A RIVER, pt.2“
Es geht weiter: ionnalee setzt mit „ionnalee’s MOUTH OF A RIVER, pt. 2“ ihren ambitionierten Plan fort, umfangreiches, bisher unveröffentlichtes Material fertigzustellen. Keine drei Monate sind seit der Veröffentlichung von…
REVIEW: Placebo „Placebo RE:CREATED“
Obwohl sie keinesfalls schlecht gealtert sind, steht den Songs des Erstlingswerks „Placebo“ der gleichnamigen Londoner Band der Neuanstrich, den «Placebo RE:CREATED» liefert, hervorragend. Schon in den Neunzigerjahren zeichneten sich Placebo mit…
REVIEW: Kelsey Lu „So Help Me God“
Sich den eigenen Dämonen zu stellen, geht selten mit derartiger Anmut einher wie auf Kelsey Lus Zweitwerk „So Help Me God“. Die wenigsten Lebensläufe sind geradlinig. In den Biografien der…
REVIEW: Wallis Bird „I Can See Your House From Here“
Nachruf, Liebeserklärung und Aufgreifen eines Tabuthemas: Wallis Birds «I Can See Your House From Here» ist ein emotionales Mahnmal, das uns daran erinnert, dass wir uns auch mit Trauer und Verlust…
WIN: Fink „The City Is Coming To Erase It All“
Von nahezu spiritueller Anmut durchdrungen, zelebriert Fink mit „The City Is Coming To Erase It All“ das Album als Format und zeigt dessen Wirkmacht! Musiker*innen sind oft von den Werken…
REVIEW: Zoh Amba „Eyes Full“
Es knirscht hier und da, was aber demonstriert, dass es durchaus eine gewisse Sprengkraft hat: «Eyes Full» von Zoh Amba. Als nicht-binäre Person gilt man in traditionellen Musikrichtungen wie Folk und…
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