WIN: Tamino „Sahar“

Als Kind zweier Welten vereint Tamino auf „Sahar“ erneut seine ägyptisch-arabischen Wurzeln mit europäischen Songwriterqualitäten, und zwar derart gekonnt, dass es einen als Hörer*in sogartig mitzieht.

In den frühen Hochkulturen unserer Welt verbergen sich unendliche Geheimnisse. Seien es die alten Herrschaftsgebiete der Pharaonen, das byzantinische oder babylonische Reich. Einst war die Menschheit noch verbunden mit der Gesamtheit der Dinge, mit der Natur, den Sternen und den tiefen Kräften dieser Erde. Auch, wenn uns diese Fähigkeit in unserer hektischen Umwelt heutzutage abhandengekommen zu sein scheint, gibt es dennoch Momente, in denen wir einen Eindruck davon erhaschen können, was es heißt, von kollektiven Urgewalten ergriffen und bewegt zu werden. Zum Beispiel, wenn wir uns mit Kunst befassen, der es gelingt, archetypische Muster zu reanimieren. Dass Tamino genau dazu in der Lage ist, bewies er bereits mit seinem Debüt „Amir“ (2018). Auf dem Nachfolger „Sahar“ nutzt er dieses Talent erneut. Mit seiner sanften Stimme erzählt er Geschichten von Wundern und Magie, von romantischer Hingabe und dem steten Dialog zwischen Dunkelheit und Licht. Seinen Gesang begleitet der 25-Jährige dabei sowohl mit Gitarren- als auch Oud-Spiel. Bei Letzterem handelt es sich um ein orientalisches Saiteninstrument, dass der Gitarre auf den ersten Blick gar nicht so unähnlich scheint, klanglich aber den typischen Hauch von tausend und einer Nacht heraufzubeschwören vermag. Von Pathos geschwängert verbreitet „Sahar“ eine brachiale Macht, die sowohl schöpferische als auch vernichtende Aspekte in sich trägt. Trotz des überwiegend vorherrschenden akustischen Minimalismus, der Taminos Worten die Bühne überlasst, sind sämtliche Songs wuchtig und groß. Sie verstecken sich nicht wie Schattenwesen in der Dämmerung, wenngleich sie vielleicht dort geboren worden, sondern drängen begierig in Richtung Sonne und Mond. Hinzukommen Impulse, die der Vorgänger nicht enthielt: Flamenco-artige Zupfpassagen, rockig-poppige Offerten und eine stetig wachsende Tragik. „Sahar“ ist ein Album für Träumer, aber auch Realisten, ein Werk für die Ewigkeit und eine Versinnbildlichung des dialektischen Charakters unseres Lebens.



Wir verlosen ein CD-Exemplar von „Sahar“, das uns unsere Freunde von Beats International zur Verfügung gestellt haben. Um zu gewinnen, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.

Möglichkeit 2: Folgt uns bei Instagram und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.

Möglichkeit 3: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Sahar“ und dem Inhalt „Ich brauche Musik auf die Ohren!“ an kontakt@einenhabichnoch.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 25.09.2022. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Unsere Preise verschicken wir nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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