REVIEW: yeule „softscars“

Grimes bekommt Konkurrenz: yeule sägt mit «softscars» am Thron der extravaganten Art-Pop-Diva.

Narben erinnern uns an wortwörtlich einschneidende Erlebnisse aus der Vergangenheit. Als nicht-binäre*r Musiker*in möchte yeule ebenfalls tief in unseren Verstand eindringen und dort ein Zeichen hinterlassen, weswegen die Analogie der Narbe auch im Titel des Drittwerks «softscars» aufgegriffen wurde. Scharfkantig und süß zugleich sinniert yeule über Verletzlichkeiten und singt sich yeule durch ein artifiziell anmutendes Soundkaleidoskop, das sowohl rockige als auch elektronische Impulse vereint.

Diese Review ist in der aktuellen Printausgabe des Mannschaft Magazins erschienen.


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