WIN: Beirut „Hadsel“

Rührend: „Hadsel“ dokumentiert den Kampf und die Versöhnung von Beiruts Zach Condon mit seinen inneren Dämonen. Mit den Schatten der Vergangenheit, denen sich der 37-Jährige erstmals seit seiner Jugend mutig entgegenstellt.

Das Cover des neuen Beirut-Albums ziert nur die schlichte Zeichnung einer achteckigen Holzkirche. In dieses Gebäude hatte sich Zach Condon nach einem psychischen Zusammenbruch zurückgezogen, um an der dortigen Orgel jene Songstrukturen zu entwickeln, die nun das Fundament von „Hadsel“ bilden. Hadsel ist dabei mehr als der griffige Titel der Platte. Es ist auch der Name eines Ortes in Norwegen. Eines Zufluchtsorts für Condon, an dem er mit Hilfe der Musik genesen konnte. In tiefer, verschneiter Dunkelheit. Eigentlich kein Platz, um mit Depressionen und Zweifeln umzugehen. Doch genau dort, völlig auf sich allein gestellt, gelang es dem Beirut-Mastermind, zu alter, nein, zu neuer Stärke (zurück) zu finden. Im Alleingang komponierte und spielte Condon die zwölf Tracks der LP ein und bewies sich und der Welt, was in ihm steckt. Nämlich Wärme, Liebe und pure Kreativität. Mit diesen Worten lässt sich auch der Sound von „Hadsel“ am besten beschreiben. Der organische Körper der Stücke hat etwas Menschliches, etwas unheimlich Nahbares. Er lädt förmlich zu einer mentalen Umarmung ein, aus der Hoffnung geschöpft werden kann. So lichtdurchflutet, so optimistisch wirken Stücke wie „Spillhaugen“, „So Many Plans“ oder „The Tern“. Dabei verschmelzen die einzelnen Instrumente, sei es die bereits erwähnte Orgel, aber auch Trompeten, Hörner, eine Bariton-Ukulele oder Percussion, in perfekter Harmonie mit Drumcomputern und modularen Synthesizern. Viele Alben werden im Zuge ihrer Promotion gerne als „bestes Werk innerhalb einer Diskographie“ bezeichnet. Verständlich, schließlich sollen die Werbetrommel gerührt und die Verkäufe angekurbelt werden. Im Fall von „Hadsel“ wurde allerdings nicht mit solchen Versprechungen geworben, obwohl die Platte genau das ist: der intime Höhepunkt einer Ausnahmekarriere. Kein einziges schlechtes Haar lässt sich in der sprichwörtlichen Suppe finden. Stattdessen gilt es, sie im übertragenen Sinne wieder und wieder genüsslich auszulöffeln und sich daran zu erfreuen.



GEWINNSPIEL

Wir verlosen ein Vinyl-Exemplar von „Hadsel“, das uns unsere Freunde von Beats International zur Verfügung gestellt haben. Um zu gewinnen, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.

Möglichkeit 2: Folgt uns bei Instagram und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.

Möglichkeit 3: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Hadsel“ und dem Inhalt „Ich brauche Musik auf die Ohren!“ an kontakt@einenhabichnoch.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 12.11.2023. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Unsere Preise verschicken wir nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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