Schluss mit Verdruss, es ist Zeit für eine Revolution: „Generation Maximum“ von CULK animiert zu Tatendrang, vermittelt aber auch ein Verständnis dafür, wie anstrengend es ist, gegen das System zu protestieren.
Sich in unserem immer komplexer werdenden Alltag zurechtfinden zu müssen, ist per se schon schwierig. Ja, vielleicht sogar unmöglich. Doch sind wir Menschen gut im Wegschauen, im Verdrängen, was uns ermöglicht, unsere Gefühle und Gedanken in der Balance zu halten. Wie aber muss es sich für Heranwachsende anfühlen, die in ihrer Identität noch nicht gefestigt sind, die ihre Regulationsfähigkeit noch trainieren müssen und die die Umwelt als Spiegelfläche brauchen, um sich selbst finden und definieren zu können? Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und alle, die Stagnation nicht mögen, sind darauf angewiesen, offenen Auges auf die Gegenwart und in Richtung Zukunft schauen zu können. Doch was sie derzeit vor allem sehen, sind Kriege, Konflikte, eine sterbende Umwelt und Ignoranz. Eine Ignoranz, die zur Volkskrankheit geworden ist. Belastende Faktoren, die die Entwicklung unter Umständen zu hemmen oder in Richtung Hoffnungslosigkeit zu drücken vermögen. CULK setzen sich auf ihrem dritten Album „Generation Maximum“ mit dieser Tatsache auseinander und versuchen – wie es im Promotext zur Platte so wunderbar treffend heißt – „den Druck von einer Generation zu nehmen, die den Horror der Gegenwart wie durch Magie doch noch zu etwas Positivem zu wandeln sucht“. Erstaunlicherweise begegnen besagte Gruppen der vermeintlichen Perspektivarmut nämlich nicht mit Resignation, sondern mit Aktivismus und Zuversicht. „Generation Maximum“ zeichnet dieses Phänomen ab. Musikalisch wie inhaltlich. Trotz der vermeintlichen Schwere, die die Stücke mit sich bringen, strahlen sie auch Optimismus aus. Die Platte zeigt sich kraftvoll und dynamisch. Als Gravitationszentrum, um das die dunkel funkelnden Lyrics und Melodien kreisen, fungiert einmal mehr Frontfrau Sophie Löw. Mit ihrem unverwechselbaren Timbre und ihrer charismatischen Art zu singen, prägt sie den Charakter der LP. Jene tiefliegende Schicht, die durch Stimmungen – in diesem Fall Melodien, Rhythmen und Instrumente – zwar bewegt werden kann, im Grunde aber unveränderlich bleibt und damit eine Konstante bildet. Anders als seine Vorgänger trägt „Generation Maximum“ mehr Wut und weniger Verzweiflung in sich. Eine belebende Wut, die Stärke schenkt und zur Rebellion aufruft! Gepaart mit den klugen, wortgewandten Texten aus der Feder Löws birgt die LP jedwedes Potenzial, die Erde zu seinem besseren Ort werden zu lassen!

GEWINNSPIEL
Wir verlosen ein Vinyl-Exemplar von „Generation Maximum“, das uns unsere Freunde von Rewika Records & Promotion zur Verfügung gestellt haben. Um zu gewinnen, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.
Möglichkeit 2: Folgt uns bei Instagram und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.
Möglichkeit 3: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Generation Maximum“ und dem Inhalt „Ich brauche Musik auf die Ohren!“ an kontakt@einenhabichnoch.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 19.11.2023. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Unsere Preise verschicken wir nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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