Eine Sammlung von Up-Tempo-Nummern und glamourösen Balladen: „Nonetheless“ von den Pet Shop Boys.
Sie sind das erfolgreichste britische Duo aller Zeiten und haben den Disco-Pop als Genre geprägt wie jemand sonst. Neil Tennant und Chris Lowe gingen als Pet Shop Boys in die Annalen der Musikgeschichte ein, brachten Queerness in den Mainstream und bescherten der Welt seit ihrer Gründung immer wieder Hits, die bis heute unvergessen sind und es wohl auch für immer bleiben werden. Mit ihrem 15. Studioalbum „Nonetheless“ fügen sie ihrer Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzu. Zusammen mit dem Produzenten James Ford (Kylie Minogue, Blur, Gorillaz, Foals, Beth Ditto u.a.) haben sie ein Album geschaffen, das ebenso discotauglich wie nachdenklich ist. Die Songs mögen ein wenig kitschig und ab und zu auch etwas überproduziert wirken, doch atmen sie den Geist dessen, wofür die Pet Shop Boys seit jeher stehen: Spaß am Leben, an der Liebe und daran, sich mit den großen Fragen unserer Existenz nicht nur auseinanderzusetzen, sondern die Antworten darauf mit den unterschiedlichsten Ausrufezeichen zu versehen. Dazu braucht es eben auch Töne, Melodien, Rhythmen und Beats, die auf Glamour und Esprit statt Understatement setzen. Lowe und Tennant haben in all den Jahren nichts von ihrer Frische eingebüßt. Obwohl ihr Sound klar in den Achtzigern verwurzelt ist, bedient er aktuelle Trends und Geschmackpräferenzen. Zudem standen die Pet Shop Boys seit jeher für ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Stil. Und der findet sich eben auch auf „Nonetheless“ wieder. Überraschungen gibt es keine, außer dass die Rechnung immer noch aufgeht und man als Hörer nichts vermisst.


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