Wie zu erwarten war, gehen The Hives mit „The Hives Forever Forever The Hives“ nicht an die Grenzen ihres Stils, um einen wirklichen Nachhall zu erzeugen.
Die Comeback-Welle bahnt sich weiterhin ihren Weg durch die Musikbranche und reißt alles mit, was vor allem zu Beginn des Millenniums Rang und Namen hatte. So auch The Hives. Die Schweden galten lange als eine der einflussreichsten Bands im Rockbereich und spielten sich nicht nur in die Herzen der Fans, sondern auch in die von Legenden wie AC/DC oder den Rolling Stones. Nicht minder energetisch als die besagten Urgesteine versuchten auch Frontmann Howlin‘ Pelle Almqvist und seine Band, ihr kreatives Vermächtnis unsterblich zu machen. Tatsächlich dürfte ihnen das auch in Teilen gelungen sein, besonders im Independentbereich, wo Tracks wie „Hate To Say I Told You So“, „Tick Tick Boom“ oder „Walk Idiot Walk“ immer noch auf jeder Party laufen. Was den Mainstream angeht, wird es da etwas diffiziler. Denn außerhalb von Großbritannien, Schweden und Deutschland kennen nur noch wenige das Quintett. Hinzu kommt, dass ihre wichtigsten Erfolge allesamt 20 Jahre zurückliegen und die letzten Veröffentlichungen vorrangig Fans erreichten. Nicht anders dürfte es mit dem neuesten Werk „The Hives Forever Forever The Hives“ laufen. Zwar fühlen sich The Hives zu mehr berufen – immerhin zeigt der Titel bereits, wohin es gehen soll –, doch zündet das Grunge-/Punk-/Alternative-/Indierock-Gemisch im Jahr 2025 nicht mehr wie zu Hochzeiten. „The Hives Forever Forever The Hives“ ist eine solide Platte, aber eben eine, die es so oder so ähnlich schon im Backkatalog der Truppe gegeben haben könnte. Es fehlen markante Neuerungen, die die Aufmerksamkeit derart auf sich ziehen würden, dass man eher zu dieser LP als zu einer ihrer früheren greifen würde, wenn man sich mit der Band beschäftigen will. Erneut bekommen wir einen klanglichen Aufguss dessen, wofür die Band aus Fagersta seit jeher steht: gut gemachte, knallige Musik, die ausreicht, um den Körper kurzzeitig in Wallungen zu versetzen, von der aber wenig hängen bleibt. Außer vielleicht das Gefühl, dass man die eine oder andere Melodie von einem der Anfangsalben kennen könnte. Am Ende ist man dann mehr damit beschäftigt, zu überlegen, woher die verschiedenen Referenzen stammen, als sich wirklich auf „The Hives Forever Forever The Hives“ einzulassen. Folglich ist fraglich, welchen Beitrag dieser Longplayer tatsächlich dazu leisten wird, dass The Hives unvergesslich bleiben. Zumindest mangelt es den Mitt- und Endvierzigern nicht an Selbstbewusstsein. Und das sei ihnen vollends gegönnt. Immerhin sorgt eben dieses dafür, dass „The Hives Forever Forever The Hives” eine gewisse Stärke ausstrahlt, die für sich genommen zu imponieren vermag.

GEWINNSPIEL
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Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 31.08.2025. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Unsere Preise verschicken wir nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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