REVIEW: Robyn „Sexistential“

Kaum jemand vermag es besser, tabuisierte Themen ins Rampenlicht zu drängen, als Robyn. «Sexistential» behandelt die Vielschichtigkeit von Begehren in all seinen Facetten.

Sexualität ist mehr als reiner Geschlechtsverkehr. Sie basiert auf den Dimensionen Lust, Fortpflanzung und Beziehung und ist eine der wichtigsten Grundlagen, damit wir ganzheitlich funktionieren können. Auch Schwedens Popsuperstar Robyn widmet sich auf «Sexistential» dieser Thematik. Neben dem Aspekt der Ekstase beleuchtet sie zudem die Rolle zwischenmenschlicher Beziehungen als Ressource und die Herausforderungen, denen sie als alleinerziehende Mutter gegenübersteht. Ihren Sohn empfing sie mittels In-vitro-Befruchtung. Zusammen mit Klas Åhlund, der sie bei 94 Frühjahr 2026 ihrem Durchbruchserfolg «Robyn» (2005) unterstützte, Max Martin, mit dem sie die «Body Talk»!Reihe realisierte, und Metronomys Joseph Mount ist eine Platte entstanden, die den Clubsound des Vorgängers «Honey» (2018) hinter sich lässt und mainstreamtauglicher daherkommt. Feiern wir also zu Robyns unvergleichlichen Beats, Melodien und Gesang wieder vermehrt unsere Unterschiede!

Diese Review ist in der aktuellen Printausgabe des Mannschaft Magazins erschienen.


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