WIN: Egopusher „Egopusher“

Egopusher by NuelEgopusher – wenn man dieses Wort liest und es in einen popkulturellen Kontext setzen soll, würde man vermutlich zuerst an einen Hip-Hopper, in viel zu weiten Klamotten, mit Basecap auf dem Kopf und golden funkelnden Grills im Mund, denken. Doch verbirgt sich hinter dem selbstbewussten Alias ein Schweizer Duo, das mit Hip-Hop nur sehr wenig zu tun hat. Genauso ungewöhnlich wie der Name ihres Projekts ist auch die Kombination aus Instrumenten, die Tobias Preisig und Alessandro Giannelli in ihren Kompositionen vereinen. Beherzt greifen die beiden Querdenker nämlich zu Schlagzeug und Geige und improvisieren mithilfe dieser energiegeladene Tracks, von denen es nun sechs auf ein erstes, selbstbetiteltes Mini-Album geschafft haben.
Man wirft den Künstlern der Gegenwart nur allzu gern vor, dass sie nicht mehr in der Lage seien, neue Soundimpulse zu setzen. Gleichzeitig übersehen wir jedoch die Tatsache, dass es noch nie zuvor einen derartigen Reichtum an unterschiedlichen Visionen gegeben hat, wie es aktuell der Fall ist, und dass daraus allerhand Experimente resultieren, die es wagen, althergebrachte Strukturen aufzubrechen und rücksichtslos durch den auditiven Fleischwolf zu drehen. Egopusher fallen genau in zuletzt genannte Kategorie und überraschen durch ihre kompromisslose Härte.

EgopusherDas Mini-Album „Egopusher“ stellt in seiner Gänze eine Sinfonie dar, die über circa 25 Minuten, unsere bisherigen Hörgewohnheiten in Frage stellt. Nachdem Preisig und Gianelli über einen gewissen Zeitraum tonale Skizzen gesammelt und unkommentiert aufgenommen hatten, reflektierten sie diese mit dem nötigen Abstand und entwickelten aus einigen dieser schließlich vollwertige Stücke wie „Purple Air“, „Napalm Beach“ oder „Dirt“. Auch wenn man an der einen oder anderen Stelle dazu verleitet wird, an virtuose Violinisten wie Vanessa Mae zu denken – nicht zuletzt, da „Egopusher“ von einem dezenten, unterschwelligen Fernosteinschlag begleitet wird – führt der Einsatz von Schlagzeug, Synthesizern und wummernden Bässen diese Assoziationen schnell ad absurdem und unterstreicht stattdessen die Nähe Egopushers zu Referenzbands wie Battles oder Massive Attack. Gianelli und Preisig nutzen ganz bewusst die Opulenz der klassischen Instrumentalmusik und pumpen diese zudem mit dem strotzenden Selbstbewusstsein des Alternative Rocks auf. Am besten dreht man den Volume-Knopf der hauseigenen Anlage bis zum Anschlag nach rechts, setzt sich auf den Boden und lässt die Vibrationswellen, die Tracks wie dem fauchenden „Sunbeam Scream“ innewohnen, durch den gesamten Körper fahren. Die Musik von Egopusher stellt eine echte Explosionsgefahr für die Synapsen unseres Gehirns dar und genau das macht sie spannend.


Um ein CD-Exemplar von Egopushers „Egopusher“ zu ergattern, das uns Beats International zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Egopusher“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 18.01.2016.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Egopusher gibt es hier:
Offizielle Website | FacebookseiteSoundcloud | Youtube

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