WIN: KEØMA „KEØMA“

KEØMA by Eduardo Pavez GoyeIn unserem Leben treffen wir auf Millionen von Menschen. Mal willkürlich, mal bewusst, mal zufällig. Den Großteil der Leute nehmen wir allerdings kaum wahr. Wie flüchtige Schatten kreuzen sie unsere Fade und verschwinden danach wieder in der Finsternis der Gleichgültigkeit. Einzelne Personen bleiben uns jedoch im Gedächtnis. Als hell erleuchtete Lichtfiguren. Freunde, Kollegen, Geliebte, Bekannte – wir haben die verschiedensten Namen für sie.
Vor Jahren spielt die aus Australien stammende, seit einer gefühlten Ewigkeit jedoch in Berlin ansässige Songwriterin Kat Frankie ein Konzert in der Dommetropole Köln. Dass dieses in einer schicksalhaften Begegnung münden soll, wird Frankie klar, als sich ein Kerl namens Chris Klopfer, ja, der Mann heißt tatsächlich so, zu ihr gesellt. Sofort funkt es zwischen der androgynen Powerfrau und dem sensiblen rheinischen Liedermacher. Nach tiefer gehenden Gesprächen und einem nicht ganz ernst zu nehmenden Streit darum, wer von den beiden, den traurigeren Song geschrieben hat, beschließen Frankie und Klopfer zusammenarbeiten zu wollen. Aus einem geplanten Featuring werden schließlich zwölf gut durchdachte Tracks und das Projekt KEØMA.

KEØMADass Frankie, die zuletzt an der Seite von Get Well Soons Konstantin Gropper brillierte und sich zusammen mit diesem für den Minisoundtrack zu Olli Schulz und Jan Böhmermanns Klamaukshow verantwortlich zeigte, eine hervorragende Kollaborationspartnerin abgibt, die einiges an Potenzial aus ihren Partnern herauszukitzeln weiß, beweist auch das Debütalbum von KEØMA. Selbstbewusst hat das Duo es mit seinem eigenen Namen versehen, ist es doch schließlich dieses Projekt gewesen, dass die beiden sonst eher in Folk- und Rockgefilden wildernden Soundjäger gen Synthie Pop geführt hat. Bereitwillig stürzten sich Frankie und Klopfer dort in die Vollmundigkeit düsterer Discobeats, dessen Auswüchse sie im Ergebnis selbst gern als Night Drive Pop bezeichnen – passende visuelle Unterstützung liefern KEØMA mittels Album-Artwork und einer Reihe von Pressebildern. Tatsächlich hätte man eine solche Platte besonders von Kat Frankie wohl eher nicht erwartet. Doch umso konsequenter ist die 37-Jährige in ihrer Aufgabe als Produzentin und verleiht Stücken wie „Black“ oder „Shame“ einen gehörigen Schwung Eigthies-Charme, während Klopfer viele der Grundgerüste für die zwölf auf „KEØMA“ befindlichen Songs erdacht hat. Was die Gesangsparts betrifft, sind die beiden Tausendsassa hingegen recht ausgeglichen präsent. Teils zusammen, teils im Alleingang. Kat Frankie erinnert dabei oft an eine moderne Version Sarah McLachlans, besonders in Bezug auf die emotionale Treffsicherheit. Bestes Beispiel: Das feinbesaitete „Righteous“. Doch auch Klopfer steht seiner Kollegin in nichts nach und fasziniert unter anderem durch einen sensiblen Seelenstriptease im Song „Pines“. Mit „Protected“ wollen KEØMA am diesjährigen deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teilnehmen, um ein Statement zu setzen, dass zeitgenössische Musik nicht immer wie aus der Feder eines Dieter Bohlens oder Stefan Raabs klingen muss. Ob dies Erfolg haben könnte, wird sich zeigen. Bis dahin bleibt uns Hörern ein spannendes, retroverliebtes Album voller Sexappeal und großer Gefühle.


Um ein CD-Exemplar von KEØMAs „KEØMA“ zu ergattern, das uns Embassy Of Music zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „KEØMA“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 01.02.2016.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu KEØMA gibt es hier:
Offizielle Website | FacebookseiteSoundcloud

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