REVIEW: Stealing Sheep „Big Vows“

Farbenfroh statt grau. Stealing Sheep stellen auf „Big Vows“ die Vorzüge künstlich erzeugter Beats und Rhythmen zur Schau.

Seit 2010 stehlen Rebecca Hawley, Emily Lansley und Lucy Mercer gemeinsam Pferde, nein, Schafe. Die drei Britinnen sind jedenfalls zu einer perfekten Einheit geworden. Zu Stealing Sheep. Und unter diesem Moniker veröffentlichen Hawley, Lansley und Mercer am heutigen Tag ihr drittes Album „Big Vows“. Vollgepackt mit futuristischem Glitzerpop verhandelt die Platte die Vereinbarkeit von menschlichen Bedürfnissen und der fortschreitenden Technisierung des 21. Jahrhunderts. Artifizielle Sounds dominieren dabei die Klangkulisse, jedoch nicht, ohne im richtigen Maße von weichen Gesangsparts abgefedert zu werden. Das hilft den Songs, nicht zu statisch zu klingen. Oder sich gar in heraufbeschworenen Rave-Momenten zu verlieren. Unbeirrt und experimentierfreudig folgt die Band dem eigenen Anspruch, trotz computergenerierter Melodien, einen organischen Gesamteindruck hinterlassen zu wollen. „Big Vows“ hält die Balance, kippt weder in die eine, noch in die andere Richtung. Ist weder gefällig, noch sperrig. Weder altbacken, noch aufgeblasen progressiv.

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