REVIEW: Lamb „The Secret Of Letting Go“

Mit ihren zeitlosen Kompositionen hinterlassen Lamb einen Eindruck von Erhabenheit. „The Secret Of Letting Go“ transzendiert zwischen Klassik und Moderne. Zwischen Himmel und Erde.

Selbst nach über 20 Jahren im Geschäft bleiben Lamb konkurrenzlos, was ihren eigenwilligen Stil betrifft. Die Fusion aus Drum’N’Bass, Jazz, Ambient und Folk, die typisch für die Songs von Lou Rhodes und Andy Barlow ist, bot ihnen bereits Mitte der Neunziger eine musikalische Nische und tut dies auch heute noch. „The Secret Of Letting Go“, das siebente Studioalbum der Briten, bedient nicht minder das Klischee der Geheimniskrämerei und lebt allem voran von seiner Eigentümlichkeit. Wenn Rhodes übersinnlicher, beinahe engelhafter Gesang über verstrickte Loops und kantige Rhythmen schwebt, hat das etwas Unwirkliches. Etwas durchaus Poetisches. Man bekommt ein Gefühl davon vermittelt, wie es sein muss, in die Zukunft blicken zu dürfen. In ein Morgen, das im Heute verwurzelt ist. Melancholie, Aufregung und Zuversicht stehen dabei in perfekter Balance. Ein Zustand ganzheitlicher Zufriedenheit scheint erreicht. Als hätten Lamb ihr inneres Chi gefunden. Dem zugutekommt der Band vielleicht ihre spirituelle Nähe zum Buddhismus. „The Secret Of Letting Go“ jedenfalls haftet ein Hauch von Göttlichkeit an.

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