WIN: „Fragments: Erik Satie“

„Fragments: Erik Satie“ schlägt mithilfe des deutschen Techno-Who-Is-Who die Brücke zwischen würdevollem Andenken und gewieftem Brechen mit eingestaubten Konventionen.

Wenn es sich um die Neuvertonung der Arbeiten großer Komponisten handelt, dann ist es in der Regel auch ihr Name, der in unübersehbaren Lettern auf den entsprechenden Veröffentlichungen zu lesen ist. Diejenigen, die hinter den Instrumenten saßen, die sich der Kompositionen angenommen und entschieden haben, das Erbe der erwählten Meister weiter hinaus in die Welt zu tragen, werden meist nur auf den zweiten Blick gewürdigt, mit kleineren Worten oder gar auf Rückseiten oder in Booklets. Gleiches gilt für die vom Traditionslabel Deutsche Grammophon herausgegebene Kompilation „Fragments: Erik Satie“. Koryphäen der elektronischen Musik, die für sich genommen allesamt Denkmäler verdient hätten, haben sich mit dem Werk des Franzosen Satie beschäftigt und dieses auf spektakuläre Weise reinszeniert. Christian Löffler, Henrik Schwarz, Dominik Eulberg, Pantha Du Prince und acht weitere Kollegen stellen die eigene Popularität, den oft falsch zitierten Drang nach narzisstischer Selbstverwirklichung zurück, um mit all ihrem Können dem Mann zu huldigen, der die Klassik mit unsagbar wichtigen Impulsen gefüttert hat und ihr den Weg in die Moderne ebnete. Impulse, die von Experten als maßgeblich für die Entwicklung von Jazz und später auch anderen Genres wie der Populärmusik gewertet werden. Auf „Fragments: Erik Satie“ fallen Stücke wie „Gymnopédies“ oder „Gnossiennes“ völlig aus der Zeit, als wären sie erst gestern oder heute, vielleicht sogar erst morgen erdacht worden. Genau das macht den Reiz dieses Projektes aus. Zu beweisen, dass Melodien unsterblich sind – egal, ob sie analog dargeboten oder digital dekonstruiert und verfeinert werden. Es muss eben nicht immer ein reines Nachspielen alter Noten sein, um das Publikum zu begeistern. Hier und da mit vorhandenem Material zu spielen und es zu entfremden, entwickelt schnell einen ganz eigenen Reiz.



GEWINNSPIEL

Wir verlosen ein Vinyl-Exemplar von „Fragments: Erik Satie“, das uns unsere Freunde von Beats International zur Verfügung gestellt haben. Um zu gewinnen, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.

Möglichkeit 2: Folgt uns bei Instagram und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.

Möglichkeit 3: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Fragments“ und dem Inhalt „Ich brauche Musik auf die Ohren!“ an kontakt@einenhabichnoch.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 22.05.2022. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Unsere Preise verschicken wir nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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