In der Geborgenheit ihres Wohnzimmers entstanden, öffnet sich Beckys EP «Diary of Dreams» der Welt – auch wenn diese manchmal grausam und unbarmherzig ist.
Berlins vielleicht eigenwilligste Drag-Künstlerin Becky spannt mit ihren warmen, aber thematisch und stimmlich höchst eindringlichen Stücken einen stilistischen Bogen von Anohni and the Johnsons über David Bowies Spätwerk bis hin zu Zara Leander. Die Theatralik, die ihrer zweiten EP «Diary of Dreams» anhaftet, ist dabei keineswegs plakativ, sondern berührt durch Sensibilität und Reflexionsvermögen. Ein absoluter Geheimtipp fernab ausgetretener Klischeepfade der Travestiekunst.
Diese Review erscheint in der kommenden Printausgabe des Mannschaft Magazins.


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