Es muss nicht immer ein Hammerschlag sein, um deutlich zu machen, wie wichtig es ist, andere Lebenswelten als die eigene zu tolerieren. Gia Ford setzt mit «Transparent Things» lieber auf höchst gefühlvolle Songs.
Es sind Geschichten von Unterdrückten, die Gia Ford auf ihrem Erstlingswerk «Transparent Things» mithilfe von starken Lyrics und Alternative-Rock-Einflüssen erzählt. Denn als queere Frau kann sich die Britin nur allzu gut in die Lage von Benachteiligten hineinversetzen, hat sie doch selbst genug Machtmissbrauch durch dominante Gruppen erlitten. «Transparent Things» ist ein kraftvoller Befreiungsschlag, der auf Verständnis setzt, statt von oben herab zu moralisieren.
Diese Review erscheint in der kommenden Printausgabe des Mannschaft Magazins.


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