Bringt nicht nur Sterne zum Leuchten: Moonchild Sannellys „Full Moon“ überzeugt durch extreme Strahlkraft!
Future Ghetto Punk – mit diesem Etikett hat Sanelisiwe Twisha alias Moonchild Sanelly ihre Musik einst selbst versehen. Dabei genießt die Südafrikanerin nach eigener Aussage alle Freiheiten in ihrer Kreativität und nutzt diese auch voll aus. Ihr neues, offiziell als drittes Album deklariertes Werk „Full Moon“ unterstreicht dies. Neben elektronischen Einflüssen wie Rave und House finden sich auch Referenzen aus Hip-Hop, Pop, Afrobeat, Soul, R’n’B, Funk, Indie und Alternative. Eine bunte Mischung, die vor allem eines ist: vital! Moonchild Sanelly steht für gute Laune und schafft es, einem als Zuhörer*in innerhalb kürzester Zeit das Gefühl zu vermitteln, dass es nichts Besseres gibt, als aufzustehen und alle Gliedmaßen in Bewegung zu setzen. Sei es unter dem Nachthimmel oder während einem die Sonne ins Gesicht scheint. Gleichzeitig schlägt sie in ihren Texten immer wieder gesellschaftskritische und feministische Töne an. Mal offensichtlich, mal zwischen den Zeilen. Twisha hat in ihrer Biografie einige Traumata erlebt – zum Beispiel den Missbrauch durch ihren eigenen Onkel. Aber sie hat sich entschieden, proaktiv damit umzugehen. Darüber zu reden, zu rappen, zu singen und sich letztlich auf das zu konzentrieren, was das Leben aus ihrer Sicht ausmacht. Und das ist, nach vorne zu schauen und sich und ihren Fans so viele gute Momente wie möglich zu bescheren. „Full Moon“ trägt dazu auf ganzer Linie bei. Sobald der letzte der zwölf Titel verklungen ist, kann man gar nicht anders, als wieder von vorne anzufangen.


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