WIN: Sophia Kennedy „Squeeze Me“

Kunst im Quadrat: Sophia Kennedys „Squeeze Me“ ist auf verschiedenen Ebenen ein ebenso kritischer wie vergnüglicher Denkanstoß.

Auf die Perspektive kommt es an! Was gut gemeint ist, kann auch nach hinten losgehen. Wir sollten uns nicht mit unserer Sicht der Dinge zufrieden geben, sondern hinterfragen, was wir tun und vor allem, wie es bei anderen ankommt, was es in ihnen bewegen könnte. Sophia Kennedy gehört mit Sicherheit zu den reflektiertesten Künstler*innen ihrer Zeit. Das hat sie schon in der Vergangenheit mit ihrem Songwriting bewiesen und tut es auch jetzt wieder. Für ihr neustes Werk „Squeeze Me“ verwendet sie das Bild des Drückens, Umarmens, um zu verdeutlichen, dass der Impuls, jemandem Liebe und Zuneigung schenken zu wollen, beim Gegenüber durchaus auch Enge und Unwohlsein auslösen kann. Kennedy, die in Hamburg lebt und aus den USA stammt, versteht es wie kaum eine andere, die Dialektik der Dinge begreifbar zu machen. Kein Wunder, dass auch ihre Popmusik entgegen den üblichen Regeln nicht süßlich und oberflächlich, sondern gerne scharfkantig und tiefgründig daherkommt. „Squeeze Me“ macht da keine Ausnahme. Das Album führt uns vor Augen bzw. Ohren, dass sich Tanzbarkeit und intellektuell aufgeladene Texte keineswegs ausschließen. Dass vielmehr im Kontrast der Reiz, das Interessante liegt. Hinzu kommt Kennedys raue Stimme und ihr bemerkenswertes Talent, mit dieser anmutig auf den unterschiedlichsten Rhythmen und Beats zu surfen – mal technoid, mal bossa-nova-artig, mal verträumt. Stilistisch springt Sophia Kennedy auf „Squeeze Me“ von einer Genre-Referenz zur nächsten und quer durch die Musikgeschichte. Von den Ursprüngen des Schlagers über die psychedelischen Sequenzen der Siebzigerjahre bis hin zu zeitgenössischem Alternative und postmoderner Avantgarde, die keine Experimente scheut. Dabei wirkt sie stark und anmutig. Fast wie eine junge Hildegard Knef, mit der sie neben dem Timbre ihres Gesangs auch die emanzipatorische, weise Ausstrahlung gemeinsam hat. So stellt Sophia Kennedy für „Squeeze Me“ nicht nur das Albumcover auf den Kopf, sondern auch die unterschiedlichsten Vorstellungen davon, wie die Welt vermeintlich funktioniert. Ein ebenso wichtiger wie erfrischender Beitrag zum Umdenken!



GEWINNSPIEL

Wir verlosen ein Vinyl-Exemplar, das uns unsere Freunde von City Slang zur Verfügung gestellt haben. Um zu gewinnen, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Mastodon-Page und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.

Möglichkeit 2: Werdet unser Bluesky-Follower, gebt dem dort befindlichen Gewinnspiel-Post einen Like und kommentiert ihn mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.

Möglichkeit 3: Folgt uns bei Instagram und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.

Möglichkeit 4: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Squeeze Me“ und dem Inhalt „Ich brauche Musik auf die Ohren!“ an kontakt@einenhabichnoch.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Mastodon, Bluesky und/oder Instagram mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 25.05.2025. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Unsere Preise verschicken wir nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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