REVIEW: Shura „I Got Too Sad For My Friends“

Gegensätzlicher könnte es nicht zugehen: Shuras «I Got Too Sad For My Friends» ist trotz seiner schweren, ernsten Lyrics so leicht wie eine Sommerbrise.

Den schwelgerischen Synthie-Pop des Debüts „Nothing‘s Real“ sucht man auf Shuras neuem Album vergeblich. Statt nämlich erneut auf die Klangästhetik der Achtziger zu setzen, geht die queere Britin Shura gut zehn bis zwanzig Jahre weiter zurück und taucht «I Got Too Sad For My Friends» in flirrende Sixties- und Seventies-Folkrock-Vibes. Sanft und die Seele kitzelnd. Getragen von Shuras bezauberndem Gesang, der trotz des Wohlgefühls, das sich beim Hören schnell einstellt, Themen wie Depression und Einsamkeit behandelt.

Diese Review erscheint in der kommenden Printausgabe des Mannschaft Magazins.


Kommentar verfassen

Entdecke mehr von EINEN HAB ICH NOCH

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen