Anstatt mit Fäusten teilt King Princess auf «Girl Violence» mit Worten aus und macht klar, dass auch Personen, die nicht dem cis-männlichen Geschlecht angehören, in unserer Gesellschaft etwas zu sagen haben.
Die lesbisch-nichtbinäre King Princess ist seit einigen Jahren an der Speerspitze des Sapphic Pops zu finden. In ihren Songs thematisiert sie gerne die Rolle des Patriarchats als einengende und geißelnde Größe für die geistige Entwicklung eines jeden Menschen. «Girl Violence» ist ein weiterer Befreiungsschlag für die Sängerin und Schauspielerin, die kürzlich in der zweiten Staffel von «Nine Perfect Strangers» zu sehen war. Ein vielschichtiges Album, das empowert, ohne sich anzubiedern.
Diese Review ist in der aktuellen Printausgabe des Mannschaft Magazins erschienen.


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