Wenn sich jemand wie Rufus Wainwright des Werkes eines Genies wie Kurt Weill annimmt, ist das Gelingen vorprogrammiert: «I’m a Stranger Here Myself – Wainwright Does Weill» ist eine liebevolle Hommage und eine eigenwillige Interpretation mit viel Herzblut.
Schon lange ist Rufus Wainwright vom Schaffen des deutschen Komponisten Kurt Weill, der mit seiner Dreigroschenoper (1928) zu Weltruhm gelangte, inspiriert. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis Wainwright sich nach intellektueller Auseinandersetzung auch kreativ mit dem Dessauer beschäftigen würde. Auf «I’m a Stranger Here Myself – Wainwright Does Weill » erforscht er Weills Fusion von Klassik, Jazz und Kabarett und haucht ihr mithilfe des Pacific Jazz Orchestras seinen ganz eigenen Charme ein.
Diese Review erscheint in der kommenden Printausgabe des Mannschaft Magazins.


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