Mit „How and Why“ kehrt Mélanie Pain zu ihren Folk-Anfängen zurück und liefert erneut ein Album ab, das durch Fragilität und Stärke zugleich besticht.
Als Sängerin mit der charakteristischsten und prägendsten Stimme des Coverband-Projekts Nouvelle Vague hat Mélanie Pain weltweit Ruhm erlangt. Sie ist bekannt für die Einzigartigkeit ihres Gesangs und ihre energiegeladene Performance als grandiose Livekünstlerin. Neben der Zusammenarbeit mit Marc Collin für Nouvelle Vague hat Pain seit 2009 – dem Jahr des Debüts „My Name“ – auch immer wieder mit Soloveröffentlichungen von sich reden gemacht und viele Fans gewinnen können. „How and Why“ ist Mélanie Pains viertes Studioalbum. Anders als bei den beiden vorangegangenen Platten, bei denen die Französin mit verschiedenen elektronischen Einflüssen – von Poptron bis Dreampop und Ambient – experimentierte, ist „How and Why“ eine Rückbesinnung auf ihre Anfänge und zeichnet sich durch eine reduzierte Singer-Songwriter-Ästhetik aus. Zentral sind dabei Akustikgitarre und Gesang, an einigen Stellen kommt auch ein Klavier zum Einsatz. Zusammen ergeben diese Zutaten einen wunderbar harmonischen, zarten und doch auch beschwingt-euphorischen Gesamteindruck. Das Album ist hervorragend geeignet, um Trübsal oder Alltagshektik etwas entgegenzusetzen und sich auf die Schönheit des Lebens, der Welt um uns herum und das Menschsein zu konzentrieren. Denn neben der Auseinandersetzung mit Selbstzweifeln beleuchtet „How and Why“ auch Motive wie Liebe und Optimismus. Etwas, das oft viel zu kurz kommt, das durch diese LP aber geradezu provoziert wird. Neben neun englischsprachigen Songs – darunter ein emotionales Duett mit Brian Lopez – findet sich auf „How and Why“ auch ein türkischsprachiger Track („Senden Daha Güzel“), der Melanie Pains Faszination für das Land, die Leute und Grunge-Musik zum Ausdruck bringt. Wer Folk mit Tiefgang und mitreißenden Melodien mag, für den ist „How and Why“ genau das Richtige!


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