CULK zeigen sich vergleichsweise lebhaft: „smogstar“ tauscht Tristesse gegen milde Zuversicht.
Zu viel Schwere ist erdrückend. Die Welt ist voller schlechter Nachrichten und Ereignisse, die die Stimmung trüben. Da vergessen wir manchmal, dass man vielerorts auch anderes finden kann: Unbegrenzte Möglichkeiten, Freiheit, Euphorie, Liebe. Während CULKs letztes Album „Generation Maximum“ (2023) ein dystopisches Bild der Gegenwart und Zukunft zeichnete, soll der Nachfolger „smogstar“ zumindest ein paar alternative Vorstellungen bereithalten, wenngleich der drohende Schatten von Überforderung und Angst trotzdem präsent bleibt. Sophie Löw (aka Sophia Blenda) und ihre Kollegen werfen dafür erneut einen substanziellen Blick auf ihre Umgebung und suchen in ihr nach Reflexionsflächen. Wer sind CULK als Band heute? Wer sind die einzelnen Mitglieder und wie passen sie in eine Gesellschaft, die sich in einem Spannungsfeld zwischen Gemeinschaftsgefühl und Vereinsamung bewegt? CULK bündeln ihre Gedanken zu eigenen und globaleren Identitätsfragen in zehn Songs, die im Vergleich zu den letzten Veröffentlichungen etwas heller und aufbegehrender wirken. Sie klingen weniger mutlos, sondern sind an einen Funken Hoffnung geknüpft. Dieser entzündet sich neben den Worten der Texte in beschleunigten E-Gitarren-Riffs, weitschweifenden Synthesizern und einem treibenden Schlagzeug. Auch der Gesang von Frontfrau Löw trägt neben der gewohnten Melancholie ein Stück vorsichtigen Optimismus in sich, der immer dann aufblitzt, wenn einen die aufkeimende Dämmerung zu verschlucken droht. Produziert von der Landsmännin Sophie Lindinger (Leyya, My Ugly Clementine) haben die Österreicher*innen von CULK mit „smogstar“ eine LP geschaffen, die perfekt zum Zeitgeist passt. Zwischen Indierock, Punk, Noise und einem Hauch Dream-Pop setzen sie ein Statement nach dem anderen. So hallt die Platte lange nach und regt zum Denken an. Ruft manchmal Unruhe hervor, sorgt aber dann auch dafür, dass sich Atmung und Herzschlag wieder verlangsamen können und der Geist Perspektiven findet, wo vorher mahnende Fragezeichen prangten.

GEWINNSPIEL
Wir verlosen ein Vinyl-Exemplar, das uns unsere Freunde von Rewika Promotion zur Verfügung gestellt haben. Um zu gewinnen, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.
Möglichkeit 1: Liket unsere Mastodon-Page und kommentiert den dort befindlichen Gewinnspiel-Post mit „Ich brauche Musik auf die Ohren!“.
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Möglichkeit 4: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „smogstar“ und dem Inhalt „Ich brauche Musik auf die Ohren!“ an gewinnspiel@einenhabichnoch.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Mastodon, Bluesky und/oder Instagram mitgemacht habt.)
Teilnahmeschluss ist der kommende Sonntag, der 06.09.2026. Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Unsere Preise verschicken wir nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!

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