WIN: Sleep „Sleep“

Andreas Spechtl aka SleepDeutschsprachige Musik muss man mögen und obwohl unserer Name E1NEN HAB ICH NOCH… es vermuten lässt, ist unsere Redaktion absolut kein Freund dieser auditiven Mundart. Demnach waren wir auch nicht wirklich begeistert, als uns die Nachricht ereilte, der Frontmann von Ja, Panik, Andreas Spechtl, stünde kurz vor dem Release seines ersten Soloalbums. Von einer Sekunde zur nächsten spielten sich zahlreiche, von Fremdscham durchzogene Szenarien in unseren Köpfen ab und wir witzelten darüber, was uns in der Folge erwarten würde, lautete unsere Devise schließlich „alles, was uns erreicht, wird probegehört“ und so mussten wir auch Sleep, wie sich Spechtl im Alleingang nennt, eine Chance geben. Doch Herr im Himmel, was haben wir uns getäuscht! Brillant! Einzigartig! Bahnbrechend! Anstatt nur kurz in die angehängten Audiofiles reinzuschnuppern, ließen wir die Platte wieder und wieder rotieren, gaben ihr Raum, sich zu entfalten, und luden sie ein, uns in unsere Träume zu begleiten – denn genau dort will Spechtl mit seinen acht neuen Songs hin. In eine Welt, die zwischen Wachen und Schlafen lokalisiert ist.

SleepNun ja, ganz romantisch, wie sich das hier vielleicht gerade gelesen hat, war es dann doch nicht. Denn wie soll man schlafen, wenn man gebannt vor seiner Anlage sitzt? Das funktioniert nicht, Herr Spechtl!  Nur soll es das eventuell auch gar nicht. Stattdessen erweckt bereits der Opener der ebenfalls mit „Sleep“ betitelten Platte einen Entdeckergeist, wie man ihn zuletzt als Kind auf der Suche nach Insekten im heimischen Garten verspürt hat. Die Kombination aus Field Recordings, sprich in unterschiedlichen Umgebungen eingefangenen Geräuschen, und den sanft begleitenden Instrumentierungen ist schlichtweg phänomenal. Immer wieder sorgen unerwartete Wendungen oder auf den Punkt gebrachte Akzentuierungen dafür, dass die Aufmerksamkeit des Hörers an den einzelnen Tracks kleben bleibt. Songs wie „Hauntology“, das fernöstlich angehauchte „Bhx Dub“, das nicht minder exotische „Duérmete Niño“ oder das an frühe Werke AIRs erinnernde „Time To Time“ funktionieren zwar auch als Untermalung eines ruhigen Abends, doch entfesseln die Stücke erst dann ihre wahre Kraft, wenn man sich ihnen mit Leib und Seele hingibt. Wir ziehen unseren Hut vor Andreas Spechtl, der uns mit „Sleep“ eine Lektion erteilt hat, die wir so schnell nicht mehr vergessen werden und die wir mit Freude in das redaktionelle CD-Regal einsortieren.


Um abschließend ein CD-Exemplar von Sleeps “Sleep”, das uns Staatsakt. zur Verfügung gestellt hat, zu ergattern, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff “Sleep” an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 27.07.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Sleep gibt es hier:
Facebookseite

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