WIN: The Wild Wild „Into The Sea, Into The Stars“

The Wild WildVor ein paar Jahren war synthielastiger Indie-Pop das Nonplusultra in Sachen zeitgenössischer Musik. Bands wie The Naked And Famous, Empire Of The Sun oder MGMT standen für eine junge Künstlerriege, die sich zwar auf Althergebrachtes stützte, dem Hörer aber gleichzeitig auch neue, spannende Impulse präsentierte. Nach dem Erfolg jener Wegbereiter schossen – wer hätte es gedacht – ähnliche Acts aus dem Boden wie Pilze nach einem sanften Regen. Der Markt wurde binnen kürzester Zeit überschwemmt und das Publikum verlor aufgrund des Überangebots schnell wieder das Interesse an dem einstigen Nischengenre. 2015 startet der aus Illinois stammende Benjamin Dunn alias The Wild Wild einen Reanimationsversuch, mithilfe dessen er den einstigen Glanz des Indie-Pops von Staub und Vorurteilen befreien will. Als Inspiration diente ihm dabei eine Reise vom Mittleren Westen der USA hin zur Westküste, an deren Stränden er nicht nur zu sich selbst fand, sondern darüber hinaus auch das Grundgerüst für insgesamt 14 Tracks erbaute.

Into The Sea, Into The StarsEs klingt schon recht klischeebehaftet, was Dunn über die Entstehung seines Debütalbums „Into The Sea, Into The Stars“ zu berichten hat – erwartet man doch dank seines Pseudonyms The Wild Wild eher einen rastlosen Rebellen statt eines verträumten Phantasten. Doch so gern es Dunn vielleicht auch möchte, den einstigen Pioniergeist der Indie-Popper kann er nicht zu neuem Leben erwecken. Zwar ist „Into The Sea, Into The Stars“ ein gut produziertes Album, das wunderbar als Hintergrundkulisse für einen warmen Sommertag funktioniert, nur hat es außer des auf den Kopf gestellten Covers kaum Aufruhr und Eigensinn zu bieten. Im Gegenteil. Recht glatt wirken die Instrumentierungen, die Texte zu gefällig, um zum Nachdenken anzuregen, und der Gesang Dunns schafft es nicht, sich von den vielen Möchtegerns der Branche abzuheben. Dabei fängt „Into The Sea, Into The Stars“ mit einem recht vielversprechenden Intro an, dessen Eindruck sich auch über den Folgetrack „Sing“ noch retten kann, bis er schließlich von der poppigen Hitsingle „When We Were Young“ zerstört wird. Mit Stücken wie „Caspian“ oder „London“ folgen weitere, austauschbare Stücke und der sehnlichst erwartende Bruch namens „Into The Stars“, der die zweite Hälfte des Konzeptalbums einleiten soll, wirkt geradezu deplatziert – ändert sich doch auch nach dessen flüchtigen Aufleuchten relativ wenig.
The Wild Wilds „Into The Sea, Into The Stars“ ist leider nicht mehr als die gescheiterte Bemühung, anders sein zu wollen, und wird vermutlich schneller in der Versenkung verschwinden, als die Sterne über der nächtlichen See.


Um abschließend ein CD-Exemplar von The Wild Wilds “Into The Sea, Into The Stars” zu ergattern, das uns Daniel Kinkartz PR zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff “The Wild Wild” an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 07.09.2015.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu The Wild Wild gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud | Youtube

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