WIN: Ben Abraham „Sirens“

Ben Abraham by Camille JavalIn der Populärmusik wird gern von charakteristischen skandinavischen, amerikanischen oder europäischen Klangmustern – mit vielfältigsten Variationen – gesprochen. Doch wie klingt eigentlich der Kontinent, der sich weit unter unseren Füßen befindet? Von dem es heißt, die Menschen stünden dort auf dem Kopf und fielen trotzdem nicht von diesem Planeten. Hat auch er einen typischen Sound zu offerieren? Oder ist eine solche Kategorisierung hinfällig?
Neben großen Acts wie Kylie Minogue, Nick Cave oder AC/DC hat das Land der Kängurus und Surfer, der Didgeridoos und Mates auch einige spannende Indiekünstler zu bieten. Ob beispielsweise das Geschwisterpaar Angus & Julia Stone, die Neopsychedelika-Band Tame Impala oder das Electro-Duo Empire of the Sun – die Australier haben ihre Daseinsberechtigung auf der musikalischen Landkarte mehrfach unter Beweis stellen können. Nun schickt sich auch ein recht frisches Talent aus den Reihen der Melbourner Szene an, sich ein internationales Feedback auf seine Kompositionen einzuholen. Die Rede ist von Ben Abraham.

Sirens„Sirens“ lautet der Titel des Debütalbums von Ben Abraham, dessen Release in Europa von März auf Juni verschoben wurde. Aufgrund seiner 13 Tracks gehört „Sirens“ zu den heutzutage eher selten gewordenen Platten, die dem Namen Long Player noch gerecht werden. Mit viel Herzschmerz, einer leichten Prise Kitsch und recht klassisch anmutenden Songwritertendenzen zeigt Ben Abraham, dass Männer mindestens genauso viel Emotionalität in ihren Werken transportieren können wie ihre weiblichen Kolleginnen. Dabei taumelt der Melbourner Folkmusiker klar in Richtung eines ausladenden Pops, der sich hervorragend dazu eignen würde, Filme wie „Silver Linings“ oder „Elizabeth Town“ zu untermalen. Was dabei jedoch verloren geht, ist die Finesse, die beispielsweise die Vorabsingle „You And Me“ noch vermuten ließ. Allzu viele der auf „Sirens“ befindlichen Songs überschreiten die feine Grenze zwischen subtiler Theatralik und exzessivem Pathos. Im Fall von „This Is One Me“, einem Duett mit der US-amerikanischen Sängerin und Pianistin Sara Bareilles, führt das zu einer Gänsehaut, bei der man nicht wirklich weiß, ob es sich dabei nicht um leichtes Gefühl von Fremdscham handeln könnte. Generell scheinen auch die Lyrics auf „Sirens“ viele der Klischees zu bedienen, die man sonst eher in Romanen am Bahnhofskiosk zu finden glaubt. Dass es für solcherlei Musik dennoch ein Publikum geben dürfte, bleibt außer Frage. Und doch hätte man Abraham gewünscht, dass er an der einen oder anderen Stelle auf Zurückhaltung statt Opulenz gesetzt hätte.


Um ein CD-Exemplar von Ben Abrahams „Sirens“ zu ergattern, das uns Off The Record zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Ben Abraham“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 20.06.2016.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Ben Abraham gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud

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