WIN: The Living Gods Of Haiti „Bone Dry“

The Living Gods of HaitiIn der andauernden Debatte über die Unterpräsentation von Sängerinnen, Musikerinnern, Produzentinnen und Managerinnen im Popbusiness beweist ausgerechnet ein Mann Durchhaltevermögen darin, etwas an dieser Lage ändern zu wollen. Marc Collin ist der Held der Stunde, der unablässig versucht, den weiblichen Nachwuchs zu fördern. Dabei verschreibt er sich diesem mit größter Passion – und das nicht nur innerhalb seines mit Olivier Libaux ins Leben gerufenen Projekt Nouvelle Vague, das Künstlerinnen wie Camille, Phoebe Killdeer, Mélanie Pain oder Nadéah als Sprungbrett in vielversprechende Solokarrieren diente. Auch darüber hinaus zeigt Collin eine ungeheure Beständigkeit in der Unterstützung junger Talente, wie zuletzt in der Zusammenarbeit mit der libanesischen Yasmine Hamdan, die durch ihren Auftritt in Jim Jarmuschs „Only Lovers Left Alive“ erste Aufmerksamkeit erregte. Nach Hamdan ist es nun eine weitere Exotin, für die sich Collin begeistern konnte: Rebekah Dobbins. Die Songwriterin mit syrischen und englischen Wurzeln gehört ebenfalls seit einer Weile zum Liveensemble von Nouvelle Vague, beeindruckt aber vor allem durch ihre eigenen Werke, die sie gemeinsam mit Collin unter dem Namen The Living Gods Of Haiti veröffentlicht.

Bone DryNach zwei vorangeschickten EPs, „Run Back To Never“ (2015) und „Killing Lotus“ (2016), legen The Living Gods Of Haiti nun ihr Debütalbum „Bone Dry“ vor, das wiederum einen Großteil der EP-Tracks in sich vereint und ihnen weitere Stücke zur Seite stellt. Collin tritt dabei galant in den Hintergrund und überlässt Dobbins die Bühne, auf der die smarte Vokalistin ein Feuer für die Weiblichkeit entzündet. Für eine Weiblichkeit, die etwas Starkes, fast schon Bedrohliches, an sich hat. Statt sanftem Blümchenpop beschwören The Living Gods Of Haiti fauchende Voodoo-Melodien herauf, die sie mit Tribal-Beats und wummernden Synthies unterlegen. Dobbins und Collins geteilte Vorliebe für den New Wave der Achtziger wird dabei genauso deutlich wie die Begeisterung für Film, Kunst und Poesie. „Eyes, Lungs And Heart“, „The Hunt, The Harvest, The Sea“ oder das mantraartige „Father“ zeichnen düstere Linien auf einem eh schon finsteren Klanghintergrund. Wenn man in der modernen Soundkulisse der 2000er-Jahre bisher das Mystische, Unbegreifliche vermisst hatte, findet man dies spätestens in den Kompositionen von The Living Gods Of Haiti. Ohne allzu klaren Songstrukturen folgen zu wollen, stürzen sie ihre Werke immer wieder ins Chaos und überraschen den Hörer mit einer tonalen Gewaltigkeit, die sich nur schwer beschreiben lässt.


Um ein CD-Exemplar von The Living Gods Of Haitis „Bone Dry“ zu ergattern, das uns Ballyhoo Media zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „The Living Gods Of Haiti“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 29.08.2016.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken die Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu The Living Gods Of Haiti gibt es hier:
Offizielle Website | FacebookseiteSoundcloud

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