WIN: Douglas Dare „Aforger“

douglas-dareWie klingt das neue Jahrtausend? Die Kritiker sind sich einig: Wie eine Neuauflage seines Vorgängers. Vor allem wie dessen letzte vier Dekaden. Doch ganz so leicht sollte diese Einschätzung dann doch wieder nicht getroffen werden. Denn schließlich ist es nur natürlich, dass kreative Impulse aufeinander aufbauen. Das ist auch bei Musikern nicht anders. Was sie hören, beeinflusst ihren Geschmack und ihr Geschmack beeinflusst, was sie selbst erschaffen. Und trotzdem benötigt es hin und wieder einen Querdenker, einen so genannten Avantgardisten, um die Welt aus Ton und Klang in Schwingungen zu versetzen und voranzutreiben. Als einen solchen Revoluzzer feiert die Branche aktuell den Briten Douglas Dare. Dem Sohn eines Klavierlehrers wurde die Liebe zum Komponieren förmlich in die Wiege gelegt. Artig folgte er von Kindesbeinen an dem Weg, der für ihn vorbestimmt schien, studierte später Musik und veröffentlichte 2014 sein bemerkenswertes Debüt „Whelm“ – eine Downtempo-Piano-Platte par excellence.

aforgerAuf dem Nachfolger „Aforger“ bricht Dare mit der Ästhetik seines Erstlingswerks und setzt stattdessen auf wummernden Beats, düstere Synthieflächen und elektrisierende Drone-Sounds. Stücke wie „New York“ oder „Doublethink“ bestechen dabei nicht nur tonal durch eine Tiefgründigkeit, die in Zeiten von Electropop und Gitarrenfolk ihresgleichen sucht. Auch lyrisch fährt Dare ganz große Geschütze auf – richtet eine Klagelied an seinen Vater („Oh Father“) und macht die verwaschene Grenze zwischen Realität und Fiktion zum Leitmotiv seiner Texte. Die androgyne Erscheinung des zierlichen Blondschopfs sorgt derweil dafür, dass man ihn nur allzu schnell unterschätzt. Ihn vielleicht sogar in eine dieser Hipster-Schubladen zu stecken versucht, aus der Skinny-Jeans und Carhartt-Mütze hervorblitzen. Sobald Dare jedoch zu seinem Gesang ansetzt, verflüchtigt sich die Fragilität seiner äußeren Erscheinung und weicht einer Kraft, die schier überwältigend ist.
„Aforger“ erinnert in bester Manier an die Sternstunden Grizzly Bears und deren letztes Album „Shields“, erweitert das Erbe der New Yorker jedoch um eine finstere Konstante. Definitiv eins der stärksten Werke des noch jungen Herbstes.


Um ein CD-Exemplar von Douglas Dares „Aforger“ zu ergattern, das uns Beats International zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Douglas Dare“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 17.10.2016.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken unsere Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Douglas Dare gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Youtube | Soundcloud

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