WIN: Tasseomancy „Do Easy“

tasseomancyWie fast überall im Leben gibt es auch in der Musikbranche regelrechte Sturm- und Drangphasen – besonders hinsichtlich der Veröffentlichung von Longplayern. Während das Frühjahr und der Herbst von Künstlern, Plattenbossen und Promotern favorisiert werden, um neue Releases an den Mann oder die Frau zu bringen, stellen Sommer und Winter eher ungeliebte Stiefgeschwister dieser dar. Jetzt, wo es stramm in Richtung der Festtage geht, wird in den Plattenregalen Platz für Weihnachtssampler und heiß geliebte Klassiker – man denke nur an Wham!s „Last Christmas“ oder Mariah Careys „All I Want For Christmas Is You“ – gemacht. Da haben reguläre Alben kaum noch eine Chance, wahrgenommen zu werden. Und so dünnt der Nachschub an Neuerscheinungen Woche um Woche aus. Auch wir fügen uns diesen Gesetzmäßigkeiten und stellen heute mit Tasseomancys „Do Easy“ die letzte LP in diesem bewegten Musikjahr vor. Tasseomancy – das sind die kanadischen Zwillinge Romy und Sari Lightman, die den meisten wohl eher als schmückende Zierde und kurzzeitige Mitglieder der Band Austra bekannt sein dürften. Auch abseits jener New-Wave-Kapelle setzten die Lightmans auf die Achtziger als Schaffungsgrundlage.

do-easyDie Grenze zwischen Kunst und Trash ist fließend. Wer als Musiker nicht achtsam mit dem umgeht, was er als kreative Blaupause nutzt, der droht mitunter schnell zu einer Persiflage dessen zu werden. Tasseomancy scheinen eine recht klare Vision davon gehabt zu haben, wie sie auf „Do Easy“ klingen wollen. Zielsicher lassen die Schwestern die Drum Machines heiß laufen und greifen zu verschiedensten Synthesizern, um ihre Melodien und Texte in die musikalische Vergangenheit zu schicken. Doch verlieren sie sich leider selbst ein wenig bei diesem Vorgehen. Denn „Do Easy“ klingt zu 99,9% nach einer typischen Kate Bush-Platte – wenngleich im besten Sinne. Die Tracks sind ausgereift, der Gesang ist kaum von dem der Britin, die mit „Running Up That Hill“ einen Welthit feierte, zu unterscheiden und auch die allgemeine Klangästhetik kann nahtlos an Werke wie „Hounds Of Love“ (1985) oder „Aerial“ (2005) anknüpfen. Sich mit einer Ikone des Pops zu messen und derart gut abzuschneiden, das verdient Respekt. Doch wirft diese Tatsache auch die Frage auf, inwieweit „Do Easy“ überhaupt einen Innovationsgedanken in sich trägt. Als leidenschaftliche Hommage verdient das Album jedenfalls fünf Sterne.


Um ein CD-Exemplar von Tasseomancys „Do Easy“ zu ergattern, das uns [PIAS] Cooperative zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Tasseomancy“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 21.11.2016.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken unsere Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Tasseomancy gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud

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