WIN: BRTHR „Strange Nights“

brthr-by-jelly-fantSonntage sind seltsame Tage. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Sie geben vor, voller Freizeit zu stecken. Schlägt man dann aber über Stränge, rächt sich das spätestens am Montagmorgen, wenn der Wecker wieder mit aller Gewalt zu seinem furchtbaren Klingeln ansetzt. Sonntage sind ambivalent, regen zum Müßiggang an und lassen uns spätestens am Abend in Grübelschleifen verfallen. Über Gott und die Welt, über die anstehende Arbeitswoche, über all die Dinge, die wir an jenen Sonntagen eben doch nicht getan haben – lockte die Couch doch zu verheißungsvoll mit ihren Entspannungsversprechen. Wenn wir dann nachts im Bett liegen, bleibt ein Gefühl der Sehnsucht zurück. Die Sorgen machen sich breit und die Magengegend geht in einem flauen Grummeln auf. Und genau für jene Momente behauptet das Stuttgarter Duo BRTHR, bestehend aus Philipp Eissler und Joscha Brettschneider, einen Rettungsstrohhalm geschaffen zu haben: ihr Debütalbum „Strange Nights“. Egal, welch zerstörende Hiobsbotschaften es auch hageln möge, sei es das drohende Versiegen des Golfstroms oder die Tatsache, dass ein dicker amerikanischer Mann gerade zum massiven Rundumschlag ansetzt, „Strange Nights“ soll dem Hörer die Sicherheit geben, dass da draußen noch immer sehr viel Schönes auf ihn wartet. Und erstaunlicherweise gelingt das dem Album enorm gut.

songs-for-strange-nightsSei es der Tatsache geschuldet, dass handgemachte Musik, mit Folk- und Americana-Einflüssen von Hause aus eine gewisse Lagerfeuerstimmung mit sich bringt, die uns an laue Sommerabende zurückdenken lässt, in denen das Leben federleicht erschien, oder auch dem Fakt, dass J.J. Cale  als Hauptreferenz für das Album eine fantastische Grundlage bildet – „Strange Nights“ lädt die Luft mit Harmonie auf. Man kann fast riechen, wie einem der Geruch von warmen Steinen oder frischem Heu in die Nase steigt, während „Sun Goes Down“ oder „Easy Child“ erklingen. Aber genug der Süskind-Metaphorik. Denn statt der olfaktorischen stimuliert „Strange Nights“ vor allem die akustischen Nerven. Eine Platte, die so ganz und gar nicht nach Deutschland passen will, erst recht nicht in das allzu stocksteife Baden-Württemberg, fungiert sie doch als wahres Sinnbild für Gelassenheit. BRTHR wissen sich an den richtigen Stellen von ihren Country-Referenzen loszueisen und kleine, charmante Brüche in ihre Songs einzubauen, wie zum Beispiel bei dem Openingtrack „Build A Home“ der von gedämpften Drums, die einer alten Rhythmusmaschine entstammen, und Bossa-Nova-Beats angetrieben wird. Abgerundet von herrlich ehrlichen Gesängen und einem Hauch von Euphorie malt „Strange Nights“ die dunklen Nächte hell und den Winter frühlingshaft.


Um ein CD-Exemplar von BRTHRs „Strange Nights“ zu ergattern, das uns Popup Records zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Strange Nights“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 13.02.2017.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken unsere Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu BRTHR gibt es hier:
Facebookseite | Youtube | BandcampSoundcloud

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