WIN: The Shins „Heartworms“

Es von einer herkömmlichen zu einer Kultband zu schaffen, dazu gehört einiges. Vor allem aber eine gehörige Prise Glück – neben Talent, der richtigen Dosis an Ambitionen und einem Händchen für Melodien, die die Menschen bewegen. Als The Shins 1997 ihr Debüt „When You Land Here, It’s Time To Run” unter dem Alias Flake Music veröffentlichten, nahm man davon in Deutschland noch recht wenig Notiz. Damals konnten sich nur Insider damit rühmen, ein kleines musikalisches Juwel entdeckt zu haben. Auch der Nachfolger „Oh, Inverted World“ (2001) wäre vermutlich von den Massen nicht unbedingt zu einem der besten Indiepop-Alben aller Zeiten erklärt worden, hätte es nicht ein einziger Song daraus geschafft, sich seinen Weg ins Rampenlicht zu erkämpfen. Hilfe bekam „New Slang“ dabei durch seinen Einsatz in der Erfolgsserie „Scrubs“ sowie dem gefeierten Film „Garden State“ von Zack Braff. Wie bei Pawlows Hund koppelte sich der Track an ein Lebensgefühl von Freiheit und nicht enden wollender Jugend. Bis heute hält dieser Konditionierungsprozess an und führt zu einem herrlichen Kribbeln in der Magengegend, sobald „New Slang“ ertönt. The Shins bescherte die Single einen katapultartigen Aufstieg in die erste Riege amerikanischer Exportbands. Gleichwohl keins der späteren Alben „Oh, Inverted World“ toppen konnten, was seinen Verehrungsstatus betrifft, ernteten sie allesamt Anerkennung und respektable Verkaufszahlen.

Auf ihrer neuen Platte „Heartworms“ bieten uns The Shins die volle Palette: New Wave à la Gary Numan („Painting A Hole“, „Cherry Hearts“), Alternative Rock („Half A Million“, „Name For You“), wie man ihn sonst von The New Pornographers kennt, beschwingte Folkkompositionen („Mildenhall“, „The Fear“) und ein Konglomerat aus leicht verschnörkelter Liedermacherkunst („Rubber Balz“, „Heartworms“). Die fünf Amerikaner griffen bei der Fertigstellung von „Heartworms“ erneut auf jenes Erfolgsrezept zurück, das einst „Oh, Inverted World“ zum Kassenschlager machte: Texter, Sänger und Frontmann James Mercer fungierte als alleiniger Produzent von zehn der elf Songs – einzige Ausnahme bildet das ausladende „So Now What“, für dessen letzten Schliff sich Keyboarder Richard Swift verantwortlich zeigt. Dass sich dieses Vorgehen auszahlt, lässt sich nicht nur an der akustischen Diversität der LP, sondern auch an ihrer hohen Professionalität festmachen. Nach über zwanzig Jahren im Geschäft klingen The Shins frisch wie am ersten Tag, wissen genau, wer sie sind, und müssen sich folglich nicht mehr auf die beschwerliche Suche nach ihrer Identität begeben. Auch braucht es keine fremden Hände an den Turntables mehr, die den Charakter einer Band nur allzu schnell verwässern können. Ein rundum gelungenes Album, das mit „Dead Alive“ eine wunderbar eingängige Vorabsingle bereithält.


Um ein CD-Exemplar von The Shins „Heartworms“ zu ergattern, das uns Community Promotion zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Heartworms“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 13.03.2017.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken unsere Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu The Shins gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | YoutubeSoundcloud

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