PREMIERE: Fangirls „Sugar/Waves“

Sie haben es in der Vergangenheit oft angedeutet, nun ist es endlich so weit! Das Berliner Postpunk/Artwave-Duo Fangirls veröffentlicht eine neue EP namens „Sugar/Waves“ und wir trösten uns mit diesem Release über die Tatsache hinweg, dass ein Debütalbum weiterhin Wunschgedanke unserer Redaktion und all derer bleibt, die wissen, was gut ist. Plausible Rechtfertigungen?

„Wir haben andere Dinge gemacht und Fangirls eine Pause gegönnt. Aber uns hat das Projekt dann irgendwann doch zu sehr gefehlt. Die EP ist schon längere Zeit fertig, nur wollten wir nicht damit raus, bis wir wieder live spielen können. Das ist nun der Fall und wir arbeiten auch schon an neuen Songs.“

Na gut, Entschuldigung akzeptiert. Zumal die beiden Tracks der EP mit ihren progressiven Vibes sofort dazu anstacheln, sich näher mit ihnen beschäftigen zu wollen. Beziehungsweise einfach gehörig die Hüften kreisen zu lassen oder zumindest anerkennend im Takt der Stücke mit dem Kopf zu nicken und die Zehenspitzen auf und ab zu bewegen – je nach Charakter und ob man eher heißblütig oder dem Understatement verschrieben ist. „Sugar“ und „Waves“ schlagen dem Zeitgeist ein Schnippchen, kommen mit frischem Wind im Rücken um die Ecke gefegt und sind doch gleichzeitig klar in einem musikalischen Gestern verankert, das auf die akustischen Frühprägungen von Monya und Sebastian zurückhgeht.

„Die Songs haben wir oft live gespielt, sie aber nie aufgenommen. Wir haben uns dann entschieden, sie nicht in ihrer bestehenden Form einzuspielen, sondern sie noch einmal neu zu interpretieren. Wir hatten viele Ideen und haben uns auch Dinge getraut, die es bei uns so zuvor nie gab. Ein akustisches Schlagzeug zum Beispiel. Aber auch jede Menge Percussion, Arpeggiator und alle möglichen Hall-Effekte. Gesprochenen Text, metallische Verzerrungen und Noise Sounds.“

Lust, sich im kreativen Multiversum der Pop-Antiheld*innen Fangirls zu verlieren? Hört bei uns exklusiv und noch vor allen anderen ihre EP „Sugar/Waves“ .


Fangirls – Sugar

FangirlsWaves


Textlich behandeln „Sugar“ und „Waves“ die Bandbreite menschlicher Gefühle, vor allem aber diejenigen, die uns ins Straucheln zu bringen vermögen. Sensibel für die eigenen Empfindungen und die Umgebung zu sein, kann bei einem System wie unserem Gehirn eben manchmal zur Überlastung führen.

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