REVIEW: Beach House „Once Twice Melody“

Beständigkeit: Wieder einmal zeigen Beach House, dass sie gar nicht daran denken, ihren Platz auf dem Dream-Pop-Thron zu räumen. „Once Twice Melody“ bedient Altbewährtes und könnte doch schöner nicht sein.

Beach House haben ihre neue LP „Once Twice Melody“ in vier Kapitel unterteilt, die sie seit November im Monatsrhythmus veröffentlicht haben. Es ist die erste Platte, die sie komplett im Alleingang produziert haben und doch fügt sie sich stilistisch ohne Anknüpfprobleme in die bisherige Diskografie der aus Baltimore, Maryland stammenden Band ein. Ihr achtes Album besteht aus sage und schreibe 18 Stücken – allesamt in den transzendenten Sphären des Dream-Pops zu verorten. Victoria Legrand und Alex Scally wagen keine großen Experimente, sondern liefern als personifizierte Speerspitzen besagten Genres genau das, was man von ihren erwartet. Nämlich verträumte Melodien, weitschweifig und fantasievoll. Und das funktioniert noch immer ohne Abstriche! Wie für Dream-Pop-Werke üblich verschwimmt auch „Once Twice Melody“ zu einer diffusen, schemenlosen Masse, die keinen Anfang und kein Ende kennt. Vielmehr kann man bei diesem Klangkarussell jederzeit ein- oder aussteigen, sich hin und her wiegeln lassen und derweil sanft entschlummern. Manchmal braucht es eben diese sicheren Zufluchtsorte, bei denen man als Hörer*in weiß, wohin sie einen führen werden.


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