INTERVIEW: Sylvan Esso

Vermutlich haben Amelia Meath und Nick Sanborn selbst am wenigsten damit gerechnet, dass sie es binnen kürzester Zeit zu einer der angesagtesten Bands des Synthie-Pops schaffen können. Und doch ist genau das geschehen. Als Sylvan Esso halten sie das Genre fest im Griff. Wir haken nach!

Amelia, Nick, wie geht es euch?

„Sehr gut, danke. Wir haben gerade zehn Tage am Stück frei.“

Vier Jahre gibt es eure Band Sylvan Esso nun schon. Welches Fazit könnt ihr ziehen?

„Wir sind noch immer eine Band und das fühlt sich toll an. Das ist auch das Einzige, was uns aktuell wirklich kümmert.“

Was war der schönste und was der bisher schlimmste Moment in eurer Karriere?

„Shows zu spielen, sorgt regelmäßig dafür, dass es uns gut geht. Was die weniger schönen Dinge betrifft, fallen uns Leute ein, die Fotos von uns machen, wenn wir gerade nicht hinschauen oder beschäftigt sind. Das ist unheimlich und macht vor allem Amelia traurig. Diejenigen, die das tun, sollten lieber vorbeikommen, Hallo sagen und fragen, ob es in Ordnung ist. Seid doch keine Freaks!“

Woher kommt euer Bandname?

„Von einem kleinen Spielzeugvan, der auf einer Fensterbank stand.“

Vielen Künstlern fällt es schwer, sich ihre alten Platten nachträglich anzuhören. Welche Gefühle ruft euer Debüt „Sylvan Esso“ in euch hervor?

„Es fühlt sich an, als würden wir uns selbst hören, als wir Babys waren. Irgendwie ist es, als ob man seine alten Tagebücher liest. Ein bisschen peinlich, aber auch nostalgisch. Wir sind nach wie vor sehr stolz auf diese Songs!“

Wie groß war die Herausforderung, nach einem erfolgreichen Debüt an Album Nummer zwei zu arbeiten?

„Es war Angst einflößend! Vor allem, weil unser Publikum schon gespannt war und auf neue Musik wartete. Das führt dazu, dass wir besonders kritisch mit uns waren. Aber irgendwann haben wir das alles überwunden. Wenn man sich zu ernst nimmt, leidet der Spaß darunter.“

Was sind die wichtigsten Veränderungen zwischen „Sylvan Esso“ und „What Now“?

„Wir sind drei Jahre älter geworden.“

Vor nicht allzu langer Zeit habt ihr eine großartige Show in Berlin gespielt. Wie habt ihr den Abend erlebt?

„Danke! Es hat total Spaß gemacht! Wir lieben es, in Berlin aufzutreten.”

Und das werdet ihr Ende Oktober, genauer gesagt am 26.10.2017, auch wieder tun. Bei eurer letzten Show schien es so, als ob das Publikum genauso begeistert von euren neuen, wie von euren alten Songs gewesen ist. Wart ihr erleichtert?

„Es ist stets wunderbar, wenn es Leute gibt, die deine Songs mögen.“

Wie behaltet ihr den Überblick, während ihr durch aller Herren Länder tourt?

„Das ist total verwirrend und wir sind ganz ehrlich an einem Punkt, wo es passieren kann, dass wir nicht mehr genau wissen, was ansteht oder wo wir sind.“

Wir haben uns oft gefragt, ob Künstler die Songs, die vor ihren Shows laufen, selbst auswählen. Wie ist das bei euch?

„Wir entscheiden, was gespielt wird. Das hängt dann immer davon ab, wie wir uns gerade fühlen.“

Was gehört denn definitiv in eine entsprechende Playlist?

DNTEL.“

Wie sieht es mit Support-Acts aus? Welche Rolle spielen sie und wie zufrieden wart ihr jüngst mit Noga Erez?

„Support-Acts helfen dabei, dem Abend seinen Vibe zu verpassen. Wir waren sehr froh, dass Noga für uns den Gig eröffnet hat. Ihr Musik ist großartig!“

Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, unsere Fragen zu beantworten. Um mit eurem aktuellen Albumtitel „What Now“ abzuschließen, WAS werdet ihr JETZT tun?

„Gern geschehen! Jetzt werden wir den Desktop auf unserem Computer aufräumen. Cheers!“

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